Hinter „Ich gehe los“

Die Story dahinter

Ich bin Stefka.

Naja, eigentlich Stefanie. Aber wenn ich ehrlich bin: Ich kenne so viele Stefanies, ich könnte glatt einen Club aufmachen.

„Stefka“ entstand irgendwann durch einen früheren Freund und wurde so zu einer Art Spitznamen, unter dem ich vor allem im Internet unterwegs bin. Inzwischen gibt es sogar eine eigene Domain dazu: stefkaberg.de.

Und irgendwie passt Stefka inzwischen einfach zu mir. Ein bisschen persönlicher, ein bisschen ungewöhnlicher und genau der Name, unter dem mich viele Menschen im Internet kennen.

Aber hinter dem Namen steckt natürlich vor allem ein Mensch mit einer Geschichte. Und genau darum geht es hier.

Stefka mit ihrem Hund Milo
Stefka
Stefka in ihrem Arbeitsumfeld
Stefka im Wald an einem Baum

Eine Zeit, in der nichts mehr war wie vorher

Es gab eine Zeit in meinem Leben, in der ich gefühlt alles verloren hatte, was mir wichtig war.

Meine Familie war zerbrochen. Eine Beziehung war kaputt. Eine neue Beziehung endete dramatisch und hatte schwere Folgen für meine Zukunft.

Ich sah damals kein Licht mehr.

Was mir in dieser Zeit geholfen hat, war meine Arbeit im Internet.

Ich habe mich tief in meine Arbeit gestürzt und große Online Projekte aufgebaut. Kongressformate, Reichweitenprojekte und vieles mehr. Ich war damit sehr erfolgreich und bekam von vielen Menschen tolle Rückmeldungen.

Auch finanziell war deutlich zu spüren, wie sehr meine Arbeit geschätzt wurde.

Diese Arbeit hat mir Halt gegeben, eine Aufgabe und etwas, worauf ich meine Energie richten konnte.

Als es still wurde

Dann kam Corona.

Und plötzlich hat sich für mich vieles verändert. Meine Energie floss in andere Kanäle. Auch gesundheitlich änderte sich einiges. Es gab Panikattacken und depressive Tiefpunkte.

Irgendwann war die Energie, mit der ich früher meine Projekte aufgebaut hatte, nicht mehr da.

Es kam eine Leere. Ich fühlte mich orientierungslos und erschöpft. Ich wusste nicht mehr, wie es weitergehen sollte. Vor allem wusste ich nicht, was ich überhaupt noch wollte.

Ich hatte so lange funktioniert, aufgebaut, gemacht und erreicht. Und plötzlich war da viel Raum, aber keine klare Vorstellung davon, womit ich ihn füllen wollte.

Drei Jahre lang habe ich kaum etwas Neues begonnen.

Ich wollte wieder los

Irgendwann merkte ich:

Ich will wieder los.

Etwas bewegen. Etwas erreichen. Etwas Gutes tun.

Für die Welt. Für Menschen. Für Tiere.

Ich wollte wieder dieses Gefühl haben, dass das, was ich tue, einen Sinn hat. Dass ich meine Ideen, meine Erfahrungen und das, was ich über die Jahre gelernt habe, für etwas einsetzen kann, das anderen vielleicht auch ein Stück weiterhilft.

Das Internet hatte mich all die Jahre nie ganz losgelassen. Und dann kam KI dazu.

Ich begann, mich damit zu beschäftigen, probierte Dinge aus, tüftelte herum und merkte, wie viel Freude mir das wieder machte.

Da war plötzlich wieder dieses Gefühl von früher:
Eine Idee haben. Etwas ausprobieren. Etwas daraus machen.

Und diesmal wollte ich nicht einfach wieder irgendein neues Projekt starten.

Ich wollte etwas machen, das zu mir passt.

Etwas, das sich gut anfühlt.

Etwas, das vielleicht auch für andere Menschen etwas bewegen kann.

Und so begann langsam die Reise, die schließlich zu „Ich gehe los“ geführt hat.

Warum es „Ich gehe los“ gibt

Aus diesem persönlichen Aufbruch ist „Ich gehe los“ entstanden.

Ich glaube, dass viele Frauen ab 50 an einem ähnlichen Punkt stehen können. Vielleicht hat sich ihr Leben verändert. Vielleicht sind Kinder aus dem Haus, eine Beziehung ist zu Ende gegangen, der Beruf spielt plötzlich eine andere Rolle oder alte Vorstellungen passen einfach nicht mehr.

Und vielleicht kommt irgendwann diese Frage:

Was möchte ich eigentlich noch?

Du musst die Antwort nicht von mir bekommen

Darauf gibt es keine allgemeine Antwort. Und ich möchte dir auch keine geben.

Kein Coaching. Keine Beratung.

„Ich gehe los“ ist kein Coachingangebot und keine Beratung. Ich möchte dir keine fertigen Lebenspläne vorlegen und dir nicht sagen, wie du dein Leben führen sollst.

Vielleicht kann „Ich gehe los“ einfach ein kleiner Anstoß sein, einmal wieder genauer hinzuschauen. Auf das, was gerade ist. Auf das, was dir fehlt. Auf das, was du dir wünschst. Und vielleicht auch auf das, was längst in dir steckt und nur ein bisschen Aufmerksamkeit braucht.

Das Lebensrad war für mich dabei ein erster Schritt. Es hat Dinge sichtbar gemacht, die im Alltag leicht untergehen. Manche Bereiche liefen gut, andere weniger. Und plötzlich hatte ich nicht mehr nur dieses diffuse Gefühl, dass „irgendetwas“ anders werden sollte.

Ich konnte genauer hinschauen.

Später habe ich auch die Lebensrad PRO-Auswertung selbst ausprobiert. Und genau das fand ich spannend: das eigene Gesamtbild noch einmal aus einer anderen Perspektive zu betrachten und Zusammenhänge zu erkennen, die man beim eigenen Ausfüllen vielleicht gar nicht bemerkt.

Für mich hat das vor allem eines gebracht:

Klarheit und Ruhe. Zuversicht. Und neue Motivation.

Nicht im Sinne von „Ab heute wird alles anders“.

Eher dieses Gefühl: Ich weiß wieder ein bisschen besser, wo ich stehe. Und ich kann etwas daraus machen.

Und dann kam irgendwann dieser besondere Moment: Der erste Probedruck der Printversion meines Journals lag vor mir.

Ich habe mich hingesetzt und bin Modul für Modul selbst durchgegangen. Meist abends, gemütlich auf der Couch, ein Modul nach dem anderen.

Und ja, Eigenlob stinkt ja bekanntlich. Aber ich muss sagen: Es war ein besonderer Moment, plötzlich etwas in den Händen zu halten, das vorher nur eine Idee in meinem Kopf gewesen war.

Aus Gedanken, Fragen, Entwürfen und ganz viel Ausprobieren war tatsächlich etwas Greifbares entstanden.

Für mich war die Entstehung dieses Journals deshalb viel mehr als die Entwicklung eines Produkts. Es war eine spannende Reise zurück zu mir selbst.

Und jetzt?

Wenn du dich also ganz locker und leicht auf den Weg machen und diese wunderbare Reise zu dir selbst antreten möchtest, um wieder ein bisschen mehr Klarheit zu bekommen, dir selbst näherzukommen und vielleicht auch neu zu entdecken, was in dir steckt, dann bist du herzlich eingeladen, heute einfach loszugehen.

Schön, dass du hier bist.

Herzlich, Stefka